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Rettungssanitäter Gehalt

Mittelmäßige Bezahlung

Der Beruf Rettungssanitäter ist vielfältig, führt von der Rettungswache über Kliniken und Privatwohnungen bis zu Orten im Freien. Die Schichten sind lang, die Wochenstundenzahl hoch, die Bezahlung mittelmäßig. Sie liegt durchschnittlich knapp unter 2.000 Euro, kann aber je nach Bundesland, Arbeitgeber und Qualifikation deutlich darüber (mehrere tausend Euro) oder sogar unter 1.000 Euro liegen (Quelle: www.gehalt-tipps.de).

Berufsbild Rettungssanitäter

Das Berufsbild Rettungssanitäter ist in der Öffentlichkeit oft verzerrt, da es mit Rettungsassistenten und in naher Zukunft auch Notfallsanitätern verwechselt wird.

Umgangssprachlich wird meist nur der Begriff Rettungssanitäter gebraucht, obwohl sich Ausbildungen und Kompetenzbereiche unterscheiden.

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Vielseitige Anforderungen

Der Rettungssanitäter stellt dabei die einfachste, dennoch anspruchsvolle Qualifikation dar. 520 Stunden Ausbildung verteilen sich auf 160 theoretische, 160 praktisch-klinische und 160 praktische Stunden auf einer Rettungswache sowie 40 Stunden Lehrgang mit Hinführung zu einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung. Dennoch gilt der Rettungssanitäter im Gegensatz zum Rettungsassistenten (der demnächst als Notfallsanitäter noch umfangreicher ausgebildet wird) nicht als anerkannter Ausbildungsberuf.

Tatsächlich assistiert der Rettungssanitäter Notärzten und Rettungsassistenten, führt Krankentransporte durch und leitet Notfallmaßnahmen an Unfallorten ein. Er braucht umfangreiche Kenntnisse und lernt in der Ausbildung medizinische, rechtliche und technische Grundlagen. Normalerweise sind jährlich 30 Fortbildungsstunden erforderlich, um den Beruf weiterhin ausüben zu dürfen.

Hohe Verantwortung und abwechslungsreicher Job

Ausbildungsstätten sind private Rettungsdienststellen sowie die meisten Hilfsorganisationen, wobei die Kosten der Ausbildung unter 1.000 Euro betragen (Quelle: www.drk-rettungsdienstschule.de) und selbst zu tragen sind.

Der Arbeitsmarkt bietet normalerweise gute Stellenangebote, oft auch heimatnah, da der Bedarf für die Versorgung und den Transport verletzter und/oder Schwerkranker in Zukunft kaum abnehmen wird.

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