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Durchschnittseinkommen in Kolumbien

Das Durchschnittseinkommen Kolumbien beziffert sich auf 6.110 US-Dollar pro Jahr bzw. rund 509 US-Dollar pro Monat (Bruttonationaleinkommen 2011 je Einwohner, Quelle: Weltbank).

BIP Kolumbien

Trotz der Wirtschaftskrise legte das Bruttoinlandsprodukt Kolumbiens in den letzten Jahren im Durchschnitt pro Jahr circa 4,5 Prozent zu. Der wesentliche Grund für das wirtschaftliche Wachstum liegt im Reichtum an Bodenschätzen und dem steigenden weltweiten Bedarf an Rohstoffen.

Neben den Exportartikeln Kohle und Erdöl liefert Kolumbien Schnittblumen, Kaffee und Bananen. Für 2013 erwartet das Land einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 4,2 Prozent.

Steigende Kohleförderung

Nach den Plänen der Regierung soll die Kohleförderung von derzeit rund 100 Millionen Tonnen bis zum Jahr 2020 auf 152 Millionen Tonnen gesteigert werden.

Investitionen in Höhe von 6 Milliarden USD per annum sind von 2014 bis 2018 für den Ausbau des Schienen- und Straßennetzes geplant. Außerdem soll in die Sanierung und die Erweiterung von Flug- und Seehäfen investiert werden.

Moderate Inflationsrate

Von 2009 bis 2012 stiegen in Kolumbien die Preise im Durchschnitt um 3,3 Prozent. Für 2013 wird eine Preissteigerungsrate von 3,2 Prozent und eine Arbeitslosenquote von circa 10 Prozent prognostiziert.

Positiv entwickelt hat sich die Außenhandelsbilanz, während die Leistungsbilanz um weitere 1,7 Milliarden USD ins Defizit gerutscht ist. Als Grund werden die Dividendenrückführungen ausländischer Firmen in ihre Heimatländer angegeben.

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