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Müllmann Gehalt

Was verdient ein Müllmann?

Als die Müllabfuhr noch nicht privatisiert war, lag der Lohn bei rund 3.500 Euro brutto, heute ist das Gehalt nicht mehr so hoch und hängt von der Ausbildung des Müllmannes ab.

Ein ungelernter Müllmann ohne dreijährige Ausbildung, der nur für die einfache Mitnahme und Entsorgung verantwortlich ist, verdient zwischen 1.600 und 2.200 Euro brutto pro Monat.

Hat man einen Realschulabschluss und entscheidet sich für eine dreijährige Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, steigt in jedem Lehrjahr der Lohn. Das Einstiegsgehalt liegt dann bei 1.500-2.300 Euro brutto. Mit mehr Berufserfahrung bekommt man bis zu 3.000 Euro monatlich.

Das Gehalt ist in größeren Firmen oder im Westen Deutschlands höher als im Osten oder in kleineren Betrieben.

Berufsbild

Müllmänner sind dafür verantwortlich, Müll mitzunehmen und fachgerecht zu entsorgen.

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Bereits früh, wenn die meisten anderen Leute noch schlafen, fahren sie mit dem Müllwagen durch die Straßen und nehmen die Inhalte von Abfalltonnen und -containern mit.

Gute Ortskenntnis ist ebenso notwendig wie eine gute körperliche Verfassung, da viele schwere Mülltonnen in kurzer Zeit geleert werden müssen. Geruchsempfindlich darf man auch nicht sein.

Braucht ein Müllmann eine Ausbildung?

Bereits ein ungelernter Jugendlicher mit 15 Jahren kann den Beruf ergreifen, aber nur mit einem Realschulabschluss bieten sich Aufstiegsmöglichkeiten.

Seit dem 17. 6. 2002 wird eine dreijährige Ausbildung zur „Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft“ angeboten. Empfohlen wird dazu ein Realschulabschluss.

Davon abhängig, in welchem Betrieb die Ausbildung absolviert wird, kann man Fachkraft für Abwassertechnik, für Kanal-, Rohr- und Industrieservice oder für Wasserversorgungstechnik werden.

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