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Hygienefachkraft Gehalt

Verdienstmöglichkeiten

Die Verdienstmöglichkeiten für Hygienefachkräfte unterscheiden sich je nach Bundesland und Arbeitgeber erheblich.

Das Internetportal Gehaltsvergleich.com hat eine Spanne von monatlich 1.824 € bis 3.587 € brutto errechnet.

Gehalt.de ermittelte Gehälter zwischen 2.474 € und 3.349 € monatlich.

Im Spitzenbereich liegen medizintechnische Unternehmen und größere Gesundheitsverbände, während Pflegeheime meist im unteren Gehaltsbereich liegen.

Bei Kliniken kommt es stark auf regionale Gehaltsspiegel an.

Beruf Hygienefachkraft

Hygienefachkräfte überprüfen und steuern Hygienemaßnahmen in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens.

Die staatlich anerkannte Berufsauszeichnung erfordert eine ein- bis zweijährige Fortbildung. Grundlage ist eine abgeschlossene Berufsausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in. In der Regel wird zudem eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in diesem Bereich erwartet.

Arbeitgeber sind meist Krankenhäuser, Pflegeheime und andere stationäre oder ambulante Gesundheitseinrichtungen.

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Die Tätigkeit als Hygienefachkraft

Hygienefachkräfte überwachen die Einhaltung der Hygienevorschriften innerhalb ihres Arbeitsbereichs.

Durch gezielte Maßnahmen betreiben sie Infektionsprävention. Dazu gehören hygienespezifische Besichtigungen genauso wie Mitarbeiterschulungen oder das Führen von Infektionsstatistiken.

Hygienefachkräfte erstellen außerdem Richtlinien für die Arbeitsweise innerhalb ihres Betriebs oder ihrer Abteilung hinsichtlich der Hygienemaßnahmen und überwachen deren Einhaltung. Dabei arbeiten sie eng mit Pflege- und Küchenpersonal oder ggf. den Ärzten der jeweiligen Einrichtung zusammen.

Fortbildung zur Hygienefachkraft

Die Fortbildung kann entweder innerhalb eines Jahres in Vollzeit oder innerhalb von zwei Jahren in Teilzeit absolviert werden. Sie setzt sich aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammen.

Im theoretischen Teil werden neben Mikrobiologie und Hygienekunde auch betriebsorganisatorische und sozialwissenschaftliche Aspekte aus dem Gesundheitswesen berücksichtigt.

Der praktische Teil findet in der Regel über mehrere Praktika in unterschiedlichen Krankenhäusern, beim eigenen Arbeitgeber und im Hygieneinstitut statt.

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