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Durchschnittseinkommen in Frankreich

Das Durchschnittseinkommen in Frankreich (Durchschnittsbruttolohn) beträgt nach Angaben der europäischen Statistikbehörde Eurostat 28.847 Euro brutto jährlich. Daraus ergibt sich ein monatlicher Bruttolohn von 2403,91 Euro. In der Industrie und im Dienstleistungssektor liegen die Löhne allerdings noch einmal deutlich höher: So dürfen die Mitarbeiter in diesen Branchen laut Eurostat 32.413 Euro brutto pro Jahr einplanen.

Mindestlohn unterstützt ungelernte Kräfte

In Frankreich gibt es einen Mindestlohn, der SMIC (Salaire minimum interprofessionnel de croissance) genannt wird und insbesondere dazu gedacht ist, ungelernte Kräfte zu unterstützen. Er liegt bei 8,86 Euro die Stunde. Da in Frankreich die 35-Stunden-Woche üblich ist, kommen ungelernte Kräfte auf einen Monatslohn von 1.344 Euro brutto.

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Deutliche Unterschiede zwischen den Regionen

In Frankreich lässt sich ein signifikanter Lohnunterschied zwischen den Regionen feststellen. So berichtet die EU-Plattform Stellenboerse.eu, dass der Durchschnittslohn in Paris um 40 Prozent über dem landesweiten Durchschnitt liegt. An der Mittelmeerküste rund um Monaco und im Grenzbereich zu Deutschland verdienen die Menschen demnach ebenfalls über dem landesweiten Durchschnitt. Dafür liegen die Löhne im Binnenraum zum Teil deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Wer in Frankreich arbeiten möchte, kann das Durchschnittseinkommen deshalb nur ausgesprochen begrenzt als Referenzwert verwenden.

Frauen verdienen zehn Prozent weniger

Die Frauen in Frankreich verdienen laut einer Statistik der „Süddeutschen Zeitung“ durchschnittlich zehn Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. In Deutschland sind es 17,5 Prozent Differenz. Laut Quelle liegt dies daran, dass Frauen in Frankreich sehr viel seltener sogenannte „Mini-Jobs“ machen müssen, um ihre Kinder erziehen zu können. Hier helfen die Großeltern mit. Allerdings differieren die Gehälter nach Branche deutlich. Im Finanzsektor verdienen Frauen demnach mehr als 30 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Im Staatsdienst sind sie in manchen Bereichen und insbesondere in den erziehenden Berufen hingegen fast auf Augenhöhe.

Hochqualifizierte in der Industrie und Forschung als Spitzenverdiener

Die höchsten Gehälter verdienen laut der „Zentralen Auslands- und Fachvermittlung“ (ZAV) der Arbeitsagentur die hochqualifizierten Kräfte in Industrie und Forschung in Frankreich. Programmierer kommen demnach auf 2.300 bis 4.200 Euro brutto pro Monat, und Ingenieure können durchschnittlich 3.500 bis 6.000 Euro pro Monat verdienen.

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