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Durchschnittseinkommen in Armenien

Das Durchschnittseinkommen Armenien beträgt 3.360 US-Dollar im Jahr bzw. circa 280 US-Dollar im Monat (Bruttonationaleinkommen 2011 je Einwohner, Quelle: Weltbank).

Wachstum Armenien

Erst 2004 erreichte die armenische Wirtschaftskraft wieder den Leistungsstand von 1990. Seit 2011 hat sich eine weitere Stabilisierung eingestellt, die 2012 mit einem Wachstum von 7,2 Prozent fortgesetzt wurde. In der Hauptsache sind der Dienstleistungsbereich und die Industrieproduktion Motoren des Wachstums.

Schwacher Konsum

Im Vergleich zum allgemeinen Wirtschaftswachstum ist der private Verbrauch relativ schwach. Zum einen liegt das an dem geringen Reallohnzuwachs in den Jahren 2007 bis 2011 und an der hohen Arbeitslosigkeit von 18,4 Prozent (2011). Inoffiziell wird die Quote der Erwerbslosen auf 40 Prozent geschätzt. Daher sind 2011 rund 48.000 vor allem junge Armenier ausgewandert.

Durch die Migration verliert das Land einerseits Fachkräfte, gewinnt aber andererseits durch Geldüberweisungen. 2011 überwiesen Armenier aus dem Ausland 1,55 Milliarden US-Dollar. Dadurch konnte das Außenhandelsdefizit von rund 200 Prozent größtenteils ausgeglichen werden.

Deutschland drittgrößter Handelspartner

Nach Russland und China war Deutschland 2011 der drittgrößte Handelspartner Armeniens. Im ersten Halbjahr 2012 hat Deutschland Waren im Wert von 54,3 Millionen eingeführt, während der Wert der exportierten Waren im gleichen Zeitraum 61,2 Millionen Euro betrug.

Eingeführt aus Armenien werden vor allem Metalle wie Kupfer, während Armenien aus Deutschland überwiegend Maschinen, Elektroausrüstungen, Pharmaka sowie Papierwaren und Erzeugnisse der Mess- Regeltechnik bezieht.

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